Special-Episode: #TELETEXTTREU

Der Teletext hat alle technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte überlebt, wie eine Kakerlake einen potenziellen Atomkrieg. Und hat sich dabei nie verändert. Deshalb sollten wir diese absurde Beständigkeit nutzen, um eine Informations-Detox-Kur durchzuführen. Die kommenden Bundesliga- und Pokalspiele einfach mal wieder im Liveticker des Teletext verfolgen. Aufstellung, Schiedsrichter, Ergebnis, ggf. Torschützen und Karten. Mehr braucht es nicht, um auf dem Laufenden zu bleiben. Unterstützt deshalb die einmalige, nie dagewesene und exklusive Kampagne zum Erhalt der minimalistischen Berichterstattung des Fussballpodcasts Bolz & Grätsch.

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Bolz & Grätsch – Fussballpodcast, est. 2017 – Fussball & Podcast

#TELETEXTTREU

Wir schreiben das Jahr 2017. Technische Errungenschaften sorgen inzwischen dafür, dass wir mit unseren elektronischen Endgeräten sprechen können. Diese führen dann Befehle aus und bestellen beispielsweise bei Amazon einen neuen Klodeckel mit Absenkautomatik. Automatisch erwarten wir heutzutage auch, dass wir bei der Übertragung eines Fussballspiels jedes auch noch so unwichtige Detail präsentiert bekommen. Stellungsfehler des Außenverteidigers beim Gegentor, kaum wahrnehmbares Touchieren des Schienbeinschoners bei diskutabler Elfmeterszene oder auch ein unterdrücktes Niesen des Zeugwarts während der Halbzeit auf der Bank, das überhaupt keine Relevanz für das Spiel hat. Wir erwarten mittlerweile, dass uns all dies mundgerecht in der Übertragung gezeigt wird. Dafür nehmen wir sogar in Kauf, dass wir bald gefühlt ein halbes Dutzend kostenpflichtige Abos, zehn Apps, noch mal so viele Online-Accounts und bald wahrscheinlich einen 34-Stunden-Tag brauchen, um dies alles überhaupt noch verfolgen zu können.

Doch dieser grenzenlose Überschuss an Informationen, Details und Bildern führt dazu, dass wir zunehmend des Blick für das Wesentliche verlieren. Es wird Zeit für einen Umschwung. Weg mit den Fesseln der Informationssucht. Wir brauchen einen kalten Entzug!

Nur wie können wir das Rad der medialen Ausbreitung anhalten und sogar wieder zurückdrehen? Und zwar ohne, dass wir uns von unserem geliebten Fussball gänzlich verabschieden müssen? Wir müssen in die Vergangenheit blicken, um herauszufinden, wie das geht. Bevor uns das Internet jeden Augenblick dieses Lebens überall auf der Welt mitatmen ließ, hatten wir ein anderes Medium, das uns zuverlässig mit dem Wichtigsten versorgte. Kurz und knapp, auf den Punkt, in minimalistischer 8Bit-Optik. Die Rede ist vom guten alten TELETEXT!

Der Teletext hat alle technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte überlebt, wie eine Kakerlake einen potenziellen Atomkrieg. Und hat sich dabei nie verändert. Deshalb sollten wir diese absurde Beständigkeit nutzen, um eine Informations-Detox-Kur durchzuführen. Die kommenden Bundesliga- und Pokalspiele einfach mal wieder im Liveticker des Teletext verfolgen. Aufstellung, Schiedsrichter, Ergebnis, ggf. Torschützen und Karten. Mehr braucht es nicht, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Unterstützt deshalb die einmalige, nie dagewesene und exklusive Kampagne zum Erhalt der minimalistischen Berichterstattung des Fussballpodcasts Bolz & Grätsch:

Ausführlich haben wir uns mit dem Phänomen Teletext in unserer Special-Episode beschäftigt: #TELETEXTTREU

Als erste Maßnahme wollen wir mit einem kleinen Werbespot aufzeigen, dass die Welt sich auch weiterdrehen würde, wenn wir uns allgemein wieder auf den Minimalismus des Teletexts besinnen würden, bitteschön:

 

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